Die 1. Rede der Social Health Conference zu Potenz- und Erektionsstörungen von Martin S., 43 Jahre alt

Das Liebesleben leidet

Das Liebesleben dieser zwei Personen leidet, nicht zuletzt wegen der Routine, die im Liebesakt entstanden ist, sondern vielmehr wegen anhaltender Potenzprobleme.

Natürliche Potenzmittel im Überblick

Ich verschaffte mir zunächst einen Überblick über die einzelnen natürlichen Potenzmittel, die ich rezeptfrei erhalten konnte. Meine Frau war mir bei der Suche behilflich. Je mehr ich mich informierte, je mehr erfuhr ich, dass ich nicht der einzige Mann bin, der unter Potenzproblemen leidet. Natürliche Potenzmittel werden auch als „Aphrodisiaka“ bezeichnet. Der Begriff stammt aus dem Griechischen und wird mit „zur Liebe gehörig“ übersetzt. Diese Definition finde ich persönlich sehr treffend, denn für mich zählt Sex zur Liebe und ohne fühle ich mich eben wie ein sprichwörtlicher halber Mann.

Unter Potenzmitteln werden tierische und pflanzliche Heil,- und Nahrungsmittel zusammengefasst, die einerseits das sexuelle Erleben des Mannes steigern und andererseits die Sexualorgane in ihrer Funktion stärken. Potenzmittel steigern die Libido und die Fortpflanzungsfähigkeit des Mannes und helfen auch Frauen, die keine Lust auf Sex haben. Zunächst haben wir uns auf den heimischen Kräutergarten gestürzt, denn einige Küchenkräuter sind bekannt für ihre Steigerung der Potenz.

Liebstöckel, Petersilie, Knoblauch und Ginseng

Liebstöckel lässt bereits vom Namen die Hauptfunktion dieses im heimischen Kräutergarten meiner Frau wachsenden Potenzmittels erahnen. Liebstöckel ließ durch den starken Duft meine sexuelle Erregung entfachen, wirkte aber nicht sehr potenzsteigernd auf mich. Petersilie sollte anregend wirken und einen sexualsteigernden Effekt haben, ebenso wie Knoblauch. Ich habe die Kräuter einzeln getestet und war mit dem Ergebnis nicht unbedingt zufrieden. Meine Frau kam auf die Idee einen leckeren Smoothie aus allen Kräutern zu machen. Wir haben einfach alle Kräuter zusammengemixt und ich habe das Getränk eher widerwillig zu mir genommen. Es hat zwar seine Wirkung nicht verfehlt, doch mir war der Geschmack zu unangenehm und meine Frau konnte den intensiven Knoblauchgeruch, der aus allen meinen Poren drang nicht ertragen.

Falls du gerne frische Kräuterdrinks magst und deine Partnerin nichts gegen einen intensiven Knoblauchgeruch einzuwenden hat, solltest du den Kräutermix aus Liebstöckel, Petersilie, Knoblauch und Ginseng einmal testen. Einzeln haben die Kräuter bei eine geringere Wirkung gezeigt und zwar meine sexuelle Erregung erhöht, aber die potenzsteigernde Wirkung war für mich persönlich eher unbefriedigend.

Brennesselsamen

Hier sieht man getrocknete Brennesselsamen, die bei leichten Potenzproblemen Abhilfe schaffen können.

Muskat und Brennesselsamen

Wir haben es auch mit Brennesselsamen versucht. Diesen wird eine hormonartige Verbindung nachgesagt. Den Tipp habe ich von einem ungarischen Freund erhalten, der auf Brennesselsamen schwört, um seine Potenzprobleme in den Griff zu bekommen. Wir haben uns dafür entschieden, die Brennesselsamen als Weinvariante zu versuchen.

Für das Rezept benötigst du 50 Gramm Brennesselsamen: Diese legst du in einen Liter guten Weißwein ein. Die Flasche wird fest verschlossen und der Wein mit den Brennesselsamen muss drei Wochen lang stehen. Täglich wird der Wein mindestens drei Mal geschüttelt. Nach drei Wochen Wartezeit haben wir den Mix ausgeseiht, damit die Brennesselsamen nicht im Weinglas waren. Anschließend haben wir 100 Gramm kaltgeschleuderten Blütenhonig dazugegeben und die Flasche kalt gestellt. Nach dem ersten Glas spürte ich die Wirkung und dachte zuerst, dass es der Alkohol wäre, der meine Lust erweckte. Doch immer, wenn ich ein Glas getrunken hatte, freute sich meine Frau. Der Brennesselwein ist ein gutes Mittel, um Potenzstörungen zu bekämpfen. Allerdings muss der Wein nach drei Wochen ausgetrunken sein. Zudem ist die Zubereitung etwas aufwendig.

Neben dem Brennesselsamen habe ich auch Muskat getestet. Im Orient gilt die Muskatnuss als das Potenzmittel schlechthin. Die Muskatnuss zählt zu der Familie der Potenzmittel und erfüllt ihre Wirkung nicht ohne Risiko. Wenn du zu viel zu dir nimmst, kannst du in einen regelrechten Rausch verfallen, was nicht angenehm ist. Dieses natürliche Potenzmittel steigert die Durchblutung des Penis, was ich selbst deutlich zu spüren bekommen habe. Zudem steigert das kräftige Aroma der Muskatnuss die Lust. Die Muskatnuss beruhigt auch das Nervensystem, was zur Entspannung beiträgt. Meine Frau hat ein regelrechtes Liebesgericht zubereitet und schon bei dem Geruch steigerte sich meine Vorfreude auf den kommenden Nachtisch. Aber der Geschmack der Muskatnuss ist nicht für jeden geeignet.

Du solltest es mal versuchen und testen, ob die kleine Nuss die gleiche Wirkung wie bei mir zeigt. Von reinen Genuss der Muskatnuss rate ich eher ab, denn das schmeckt wahrlich nicht gut. Mehr als 1 Gramm solltest du nicht pur zu dir nehmen. Im Übrigen steigert die Muskatnuss auch die weibliche Libido. Für ein romantisches Essen mit deiner Liebsten lohnt sich ein Gericht, in dem Muskatnuss verwendet wird. Die anschließenden Stunden sind ein wahrer Höchstgenuss der besonders leckeren Art.

Der Heilpilz Cordyceps und seine Wirkung auf die Potenz

Neben den Kräutern und Gewürzen wollte ich auch ein pflanzliches Mittel testen, das keine lange Zubereitung erfordert. Ich bin auf den Heilpilz „Cordyceps“ gestoßen, der aus China kommt. Cordyceps gehört zu den Heilpilzen, die in der traditionellen chinesischen Medizin eingesetzt werden. Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Konditionssteigerung sowie Libido,- und Potenzsteigerung werden dem Heilpilz nachgesagt. Und es stimmt. Ich habe den Heilpilz in Kapselform zu mir genommen und meine Libido wurde regelrecht angefeuert. In verschiedenen placebokontrollierten chinesischen Doppelblindstudien wie auf http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3121254/ fanden Forscher heraus, dass der Cordceps-Pilz bei 64 Prozent der Probanten eine Steigerung der sexuellen Leistungsfähigkeit von 24 Prozent erwirkte (weitere Informationen unter http://www.rezeptfreies.com/cordyceps und http://www.rezeptfreies.com/potenzmittel). Bei mir haben die Cordceps-Kapseln wahre Wunder bewirkt und der Heilpilz zählt zu meinen absoluten Favoriten der natürlichen Potenzmittel..

Maca: Hilfst das Mittel der Inkas?

Ich habe auch Maca-Pulver ausprobiert. Das Superfood stammt von den südamerikanischen Inkas und die Knolle wird als natürliches Potenzmittel eingesetzt. In der Naturheilkunde wird Maca bei Potenzproblemen und Libidomangel verwendet. Das Potenzwunder aus dem Hochland Perus ist eine knollige Wurzell, die in 4000 Meter Höhe wächst. Die Spanier waren die ersten, die die kleine Wunderknolle exportierten, denn sie wirkt nicht nur bei Potenzproblemen, sondern stärkt die gesamte Leistungsfähigkeit. Die indigene Bevölkerung in Peru schätzt den besonderen Nährwert der Knolle und nimmt sie deshalb mehrmals täglich zu sich. Die Pflanze wird in Asche geröstet, erhitzt, gebraten, gekocht und anschließend getrocknet, um dann zermahlen zu werden.

In Peru wird das Maca-Pulver zum Kochen und Backen verwendet. Ich habe das Maca-Pulver einfach in Milch gerührt und getrunken. Das Getränk schmeckt wie Kakao, hat allerdings eine andere Wirkung. Studien haben die potenzsteigernde Wirkung von Maca nachgewiesen. Die Studie von Dr. Dording und Kollegen vom Massachusetts General Hospital ist dazu sehr wertvoll. Ich selbst bin ein Fan der Knolle aus Peru und habe immer einen Vorrat an Maca-Pulver im Haus.

Ausprobieren lohnt sich

Ich habe keine Potenzprobleme mehr. Statt auf chemische Mittel zu setzen, habe ich lieber natürliche Potenzmittel getestet. das war ein wenig aufwendiger, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Nicht jedes natürliche Potenzmittel ist für jeden geeignet. Deshalb ist es gut, wenn du selbst meine Tipps ausprobierst und deinen persönlichen Favoriten findest. Habe zudem ein wenig Geduld und setze dich nicht unter Druck. Für ganz dringende Fälle rate ich dir zum Heilpilz Cordyceps oder dem Maca-Pulver, denn beide Mittel sind ohne Nebenwirkungen und schmecken auch nicht unangenehm. Zudem hinterlassen sie keinen unangenehmen Duft wie zum Beispiel Knoblauch.

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